LSB - Böden

Lehrschwimmbeckenböden, kurz LSB-Böden, wurden ursprünglich für Schulschwimmbäder konzipiert. Diese Bäder dienen in der Regel vormittags dem Schulschwimmbetrieb und werden später vom allgemeinen Publikumsverkehr bzw. Schwimmvereinen genutzt. LSB-Böden sind genauso groß wie das jeweilige Becken.

In der Regel sind die Wassertiefen zwischen 0,3 und 1,8 m bzw. 2,0 m einstellbar. In den Zeiten der Nichtbenutzung kann der Hubboden aber bis 3 cm über Wasserlinie gefahren werden und stellt dann die Wasserflächenabdeckung dar, so dass erhebliche Einsparungen im Bereich Heizung und Lüftung erzielt werden. Auch kann der Hubboden um bis zu 6 % in Längsrichtung geneigt werden. Hierzu sind mindestens 2 Wassertiefenanzeigen vorgeschrieben: eine für die geringste und eine für die größte Wassertiefe.

Der Antrieb der LSB-Böden erfolgt außerhalb des Beckens im Beckenumgangsbereich, meist von einer der beiden Stirnseiten über zwei miteinander gekoppelte Winkelgetriebe. Die Abtriebswellen der Getriebe sind über Kupplungen mit Stopfbuchswellen verbunden. Sie führen durch die Beckenwände hindurch und bewegen Horizontalspindeln, die je nach Drehrichtung über die sich verändernden Anstellwinkel der Stützbeine den Hubboden heben oder senken. Durch die Nutzung als Wasserflächenabdeckung eignet sich die isolierende glasfaserverstärkte Kunststoff-(GFK-) Oberfläche, die sich aus einzelnen Trägerelementen zusammensetzt, am besten. Die Farbe der Oberfläche ist frei wählbar.


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